Warum die Regeländerung der FIS beim Team-Springen Sinn macht

Bis 2013 wurde beim Teamwettbewerb der Skispringer und Skiflieger die schlechteste Wertung des Teams pro Durchgang gestrichen – dies machte das Zusehen zu einer rechentechnischen Meisterleistung. Aufgrund von möglichen Streichresultaten waren praktisch keine Zwischenstände möglich und daher hielt sich die Spannung in Grenzen, da weder Zuseher noch Athleten wussten, was gerade los war.

Durch die Regeländerung von 2013 werden nun alle Punkte der Sportler zusammengerechnet –  was direkte Vergleiche einfach macht. Endlich wissen wir, wie gut unsere Superadler wirklich sind!

Aber ist das fair?

Dass diese Regeländerung auch keine Nachteile für die teilnehmenden Nationen bringt, zeigen die Resultate der Skiflug-WM am Kulm 2016: Sowohl nach den alten als auch nach den neuen Statuten landen die Nationen Norwegen, Deutschland, Österreich und Slowenien in gleicher Reigenfolge auf den Plätzen 1 bis 4!

Skifliegen_tabelle_bild

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